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Dübendorf - Stiftung Segel-Flug-Geschichte

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Wo stand dieser Hangar?
Ausflug nach Dübendorf
Am 22. November 2025 fuhren Thomas Fessler, Beat Jäggi und Daniel Steffen zum Flugplatz Dübendorf, um einen nicht mehr vorhandenen Hangar zu besichtigen.
Aus­löser der Reise war ein Foto aus dem SSFG-Archiv, auf dem Jakob Spalinger in seinem Segelflugzeug Spalinger S-15c Milan, HB-24, vor einem unbekannten Hangar startbereit zu sein scheint. Thomas eröffnete per E-Mail eine «Rätsel-Runde», um den Ort der Aufnahme ausfindig zu machen. Ein markanter Anhaltspunkt ist ein Güterwagen, der hinter dem Hangar zu erkennen ist. In Frage kamen also Flugplätze in der Nähe von Bahngeleisen - wie Spreitenbach, Luzern Allmend oder Winterthur. Doch die passten nicht so recht zum einem zweiten Foto, das am gleichen Ort aufgenommen wurde.
Röbi Berg tippte dann auf Dübendorf und Kurt Stapfer erbrachte den definitiven Beweis. Der «unbekannte» Hangar wurde 1923 gebaut und 1939/40 wieder abgerissen. Doch die Geleise für den Transport von Flugzeug-Treibstoff sind noch heute vorhanden. Bereits 1933 ver­liessen die Segelflieger den Flugplatz Dübendorf und fanden in Spreitenbach eine neue Bleibe.
Erstaunlich, was ein historisches Foto für umfassende Recherchen auslösen kann! Nach getaner Arbeit führte uns Kurt Stapfer durch das Fliegermuseum Dübendorf. Vielen Dank Kurt!
Röbi Berg, Beat Jäggi, Thomas Fessler und Kurt Stapfer stehen auf den gesuchten Geleisen.
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